Lohnt sich Photovoltaik 2026?

Kurze Antwort: Ja, für die meisten Einfamilienhäuser deutlicher als noch vor zwei Jahren. Die Kombination aus gesunkenen Modulpreisen, stabiler Einspeisevergütung und hohen Strompreisen macht PV 2026 zu einer der rentabelsten Investitionen am Eigenheim.
Die drei Zahlen, die zählen
- Strompreis Haushalt: rund 35–40 ct/kWh (BDEW, 2025).
- Eigenerzeugungskosten PV: 8–12 ct/kWh über 25 Jahre (Fraunhofer ISE).
- Einspeisevergütung Überschuss: 7,86 ct/kWh für Anlagen bis 10 kWp (Stand 2025, halbjährliche Degression beachten).
Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart also rund 25 Cent. Bei 30–40 % Eigenverbrauch ohne Speicher und 60–70 % mit Speicher amortisiert sich eine typische 8–10 kWp-Anlage in 10–13 Jahren, bei einer Lebensdauer von 25+ Jahren.
Was sich 2026 verändert
Anlagenpreise sind seit 2022 um rund 25 % gefallen. Eine schlüsselfertige 10 kWp-Anlage kostet heute meist 14.000–18.000 €. Gleichzeitig bleibt der Nullsteuersatz auf private PV bestehen, es fällt keine Mehrwertsteuer mehr an.
„Wer heute baut, sichert sich 20 Jahre Einspeisevergütung, die Konditionen sinken halbjährlich um ca. 1 %."
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